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Rehkitzrettung – Wildtiermonitoring

Die Rehkitzrettung mit Wärmebildkamera und Multikopter in der Luft ist die sicherste Methode, um Rehkitze vor Mähmaschinen zu retten.

Die Felder sollten regelmäßig bereits vor der Mahd abgesucht werden, um einen Überblick über den Rehkitzbestand zu erhalten (Landwirt und Jäger müssen unbedingt involviert sein). Die Suche und Rettung findet am frühen Morgen statt, wenn die Temperaturdifferenz zwischen Rehkitz und Umgebung möglichst groß ist.

Die Rettung erfolgt immer im Team. Ein Pilot, welcher den Multikopter im Auge behält und ein Retter (Landwirt, Jäger), welcher die Kitze fachgerecht rettet.

Bei einer Sichtung wird man dann die Drohne über dem gefundenen Wärmepunkt an der Stelle schweben lassen um dem Kitz-Retter den Weg zu weisen. So müssen die Rehkitze nicht mehr gesucht, sondern man kann mittels Handys einfach zu ihnen hin navigiert werden. Die Rehkitze werden mit einer Kiste auf der Wiese gesichert. Diese wird mit Gras beschattet, mit einem Stein beschwert und mit einem mobilen Zaunpfahl in der hohen Wiese markiert. Die Schutzutensilien stellt der Landwirt oder der Jäger zur Verfügung. Es ist ihnen freigestellt das Rehkitz artgerecht und fachmännisch an einen sicheren Ort zu tragen oder im Bestand zu belassen und drumherum zu mähen. Nach getaner Arbeit entfernt er die Kiste. Rehkitz und Mutter finden durch Rufe wieder zueinander.

Der Einsatz des Multikopters schont nicht nur den Wiesenbestand, sondern auch die menschlichen Kräfte, denn in 20 bis 30 Minuten lässt sich ein durchschnittliches Feld (1 bis 2 Hektar) absuchen; Auspacken, Einrichten etc. bereits eingerechnet.